Bei meinem allerersten Besuch im Swingerclub sah ich mich mit schier unlösbaren Problemen konfrontiert:Wie sieht es da aus? Wer öffnet mir die Tür? Werde ich sofort von gierigen, sabbernden Solomännern umringt? Oder werden nur alte muffige Paare da sein? Wie finde ich den Weg von der Umkleide an die Bar, und überstehe ich den Weg auf meinen neuen High-Heels ohne größere Unfälle? Was ziehe ich im Swingerclub an? Und was ist, wenn ich mich dann darin nicht wohlfühle, wenn die Schuhe drücken oder ich mich zu nackt oder gar zu angezogen fühle?

Das erste Mal im Swingerclub?

Entspann Dich: Alles halb so wild. 

Eine Swingerparty ist im schlimmsten Fall ein skurriles Erlebnis, von dem man sich noch wochenlang unter Gelächter erzählen kann. Im besten Fall verbringst Du einen sinnlichen Abend unter Gleichgesinnten und erweiterst Deinen Erfahrungshorizont.

Und nun zum Praktischen:

Einen Teil der Unsicherheit kannst Du Dir selbst nehmen, indem Du Dich gut vorbereitest. Neben einem ausgeschlafenen Grundzustand und einer umfassenden Ganzkörperpflege umfasst das auch ganz profanes Tasche-Packen. Meine Sporttasche fürs Fitness-Studio ist ja auch immer fertig gepackt – ich muss sie nur greifen, und weiß, sie enthält alles, was ich brauchen werde (Duschgel, Deo etc.). Genauso halte ich es mit meiner Club-Tasche. Bestimmte Dinge sind immer drin, sodass ich nur noch ein Outfit für den Abend auswählen muss.

Einiges Probieren und vor allem Reduzieren war nötig –

Jetzt habe ich im Swingerclub immer folgendes dabei:

  • Outfit (Eventuell ein Ersatzoutfit für einen späteren Wechsel)
  • Schuhe (Eventuell ein zweites, bequemeres Paar)
  • Halterlose Strümpfe für den Fall einer Laufmasche 
  • Körperpuder ist angenehm, wenn man dampfend aus der Dusche kommt und gleich wieder in enge Klamotten steigen will. Ich liebe die elegant duftenden, veganen Puder von Wolkenseifen
  • Gleitgel (am besten in Minigröße für die Hosen- oder Handtasche, z.B. Mini-Gleitgel von Love&Vibes im 5er Pack)
  • Kondome benötigst Du nur, wenn Du eine Sondergröße brauchst – ansonsten sind sie im Club an jeder Spielwiese griffbereit
  • Massageöl für den Fall der Fälle. Ja wirklich. Zum Massieren – oder massiert werden.

Grundsätzlich gilt: Reise mit leichtem Gepäck. Du brauchst keine 3 Ersatzoutfits – die besten Parties enden ohnehin nackt!

Ich selbst liebe meine Weekender Tasche, die mit vielen Innenfächern und großem Stauraum noch jedes extra Paar Schuhe geschluckt hat. (z.B. Weekender von Reisenthel mit Polkadots)Das stellt der Club: Handtücher, Duschgel und oft auch Deo. Kondome und Desinfektionsmittel für die Hände. Gute Clubs haben in der Umkleide einen oder mehrere Spiegel, an denen auch Föhns, Haarbürsten und Haarstylingprodukte bereitliegen. Außerdem sind üblicherweise die meisten Getränke inbegriffen. Ob das der Fall ist, und ob darüber hinaus auch ein Buffet inklusive ist, steht in der Partybeschreibung.

Unbedingt daheim lassen solltest Du:

  • Handy – ist im Club ohnehin verboten. Lass es auf jeden Fall ausgeschaltet/lautlos im Spind, Du riskierst sonst zu Recht Hausverbot.
  • Badeschlappen – sind einfach unsexy und für die kurzen Wege in der Dusche nicht nötig.
  • Wertsachen wie Armbanduhr, teuren Echtschmuck (abgesehen vom Bargeld für den Eintritt) 

Damit bist Du fürs Erste gut gerüstet für Deinen Club-Besuch. In einem der vorherigen Blog Posts schreibe ich darüber, welche Club-Outfits ich selbst am liebsten trage, warum dabei manchmal billig besser ist und weshalb ich ein Faible für Pinguine habe.

P.S. Du bist der Meinung, ich habe beim Packen etwas Essentielles vergessen? Dann hinterlass mir einen Kommentar!


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