Das erste Mal Sex zu viert mit einem anderem Paar (und Tipps wie er gelingt)

Ich liebe den Sex mit mehreren. Am liebsten jede mit jedem und alle durcheinander. 

Im Swingerclub ist das so eine Sache. Die Atmosphäre ist nicht sehr intim, es gibt Zuschauer und notgeile Solomänner, die auch mitspielen wollen, man ist dadurch immer wieder abgelenkt, und die Zeit ist limitiert.


Oft mag ich ja genau diese Atmosphäre. Das Beobachtet-Werden und die Möglichkeit, mal eben einen Umstehenden als zweiten, dritten,... Mann zu akquirieren. 


Aber mit einem Paar, das wir auf Parties bereits intensiv kennengelernt hatten, wollten wir uns dieses mal mehr Zeit nehmen. Neill hatte dafür eine Ferienwohnung gemietet, die alle Möglichkeiten zu einer anregenden Zeit zu viert bot: ein offener Wohn- und Küchenbereich, dazu eine über eine Freitreppe zu erreichende Galerie unter dem Dachgebälk, die wir anhand der vorhandenen Gästebetten schnell in ein Matratzenlager auf dem Boden umfunktioniert hatten. Zur Begrüßung und zum Warmwerden gab es für jeden erstmal ein Glas Sekt, denn ganz ehrlich: 

Auch wenn wir schon viel Erfahrung mit Sexparties hatten und uns bereits kannten:

Diese private, intime Atmosphäre war neu für alle Beteiligten. 


Der Wechsel von "Wir stehen nett zusammen und machen Smalltalk" zu "Wer zieht sich als erstes aus und wie geht es dann weiter?" ist jedesmal neu und aufregend für mich. Deshalb war ich Neill dankbar, als er meinte, er zeigt jetzt allen mal die Räume - sprich unsere Spielfläche im oberen Stockwerk. Dort behielt er einfach die führende Rolle und wandte sich der anderen Frau zu, während ihr Mann und ich uns näher kamen. Wir küssten, streichelten - und schnell knieten wir Frauen nebeneinander und hatten abwechselnd die mächtigen Ständer der Männer in Hand und Mund. 


Wie der Sex mit einem anderen Paar funktioniert
Foto von Tim Marshall über unsplash.com



Über die folgenden Stunden war es genau das geile Durcheinander, das ich so liebe: jede mit jedem und alle durcheinander. Mal stand Sie im Mittelpunkt der männlichen Aufmerksamkeit und ich schaute dabei zu, während meine Hand zwischen meine Beine wanderte, mal genoss ich selbst das doppelte Verwöhnprogramm. Und als wäre es das Normalste der Welt Und weil es das Normalste der Welt ist, machten auch wir Frauen voreinander nicht halt - Sie ausdauernd von einem Orgasmus zum nächsten zu lecken, während Neill sie gierig von hinten nahm, wahr unbeschreiblich schön. 


Bei aller Wildheit und Lust und Begierde war es doch ein erotisches, fein mit Sex aufgeladenes Ambiente. Wir mögen uns alle vier sehr, es gibt keine Eifersucht und keinen Neid unter den Beteiligten, und darin liegt wohl das Geheimnis der entspannten Atmosphäre: Einander die Lust und das Erlebnis großzügig gönnen zu können, auch wenn man selbst mal nur Zuschauer*in ist. 

Planst Du auch ein Treffen zu viert? 


Dann vergewissere Dich zunächst, ob Dein*e Partner*in es genauso dringend wünscht wie Du. Denn wer nur dem*der Partner*in zuliebe mitspielt, findet sich schnell verletzt und verunsichert am Spielfeldrand wieder. Findet den gemeinsamen Strang, an dem Ihr ziehen könnt: sprecht offen über Eure Fantasien und Vorstellungen, wie so ein Treffen ablaufen könnte. Was macht Euch an, was wäre tabu? 


Bei aller Planung und Abstimmung ist es aber genauso wichtig, auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Manche Grenzen existieren nur im Kopf, um dann in der jeweiligen Situation doch leichtfüßig überschritten zu werden. Bleibt deshalb die ganze Zeit über in Kontakt, sichert Euch zum Beispiel mit Blickkontakt ab, ob es dem*der Partner*in noch gut geht, oder ob er*sie vielleicht eine Pause braucht. 


Zwischendrin kuscheln, schmusen oder gegenseitige Massagen lassen sich wunderbar ins Spiel einbinden. Hört dabei auf Eurer Bauchgefühl. Habt Ihr genug von fremder Haut, oder genießt Ihr die Berührung von allen Seiten weiterhin? Dann los zu einer zweiten Runde! 


Es hat sich für uns bewährt, Wohnungen mit getrennten Schlafzimmern für solche Treffen zu nutzen. Denn bei allem Kuscheln und Wild-Durcheinander-Vögeln kommt für mich doch irgendwann der Punkt, an dem ich genug habe, und mich zurückziehen mag. Dann ist es schön, wenn man eine Tür hinter sich schließen kann, um zu zweit nochmal das Erlebte zu rekapitulieren. Nicht selten werden wir dabei wieder so heiß, dass wir noch eine weitere Runde dranhängen:

Zu zweit, intim und vertraut, ohne fremde Blicke. 

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